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ETF-Sparplan

Berechne, wie sich dein ETF-Sparplan über die Zeit entwickeln kann – mit Startkapital, monatlicher Sparrate, erwarteter Rendite und Laufzeit.

Sebastian· Finanzblogger & ETF-Investor

Rentendepot.net - ETF Sparplanrechner

ETF Sparplanrechner

Berechne Endkapital aus Startkapital, Sparrate, Sparintervall, Zinssatz, Zinsintervall und Laufzeit inklusive Verlauf als Diagramm.

Tipp: Zinssatz als p.a. eintragen (z. B. 7 %).

Annahme: effektive Umrechnung (Zins p.a. auf Intervallzins).

Endkapital

54.075,29 €

Einzahlungen gesamt

34.000,00 €

Erträge (Zuwachs)

20.075,29 €

Laufzeit

10 J 0 M

Hinweis: Simulation mit konstanter Rendite (ohne Steuern, Gebuehren, Inflation).

So funktioniert der ETF-Sparplanrechner

Dieser Rechner simuliert, wie sich ein ETF-Sparplan über eine frei wählbare Laufzeit entwickeln kann. Er kombiniert Startkapital, regelmäßige Einzahlungen, einen angenommenen Zinssatz und das gewählte Zinsintervall zu einer vereinfachten Wertentwicklung inklusive Diagramm.

1. Welche Eingaben der Rechner nutzt

  • Startkapital: der Betrag, mit dem das Depot startet
  • Sparrate: die regelmäßige Einzahlung pro Intervall
  • Sparintervall: monatlich, quartalsweise oder jährlich
  • Zinssatz p.a.: erwartete jährliche Rendite in Prozent
  • Zinsintervall: monatlich, quartalsweise oder jährlich
  • Laufzeit: Jahre plus optionale Zusatzmonate
  • Einzahlung: am Periodenanfang oder am Periodenende

2. Eingaben werden automatisch begrenzt

Bevor gerechnet wird, normalisiert der Rechner alle Eingaben. Damit werden unrealistische oder fehlerhafte Werte automatisch auf erlaubte Grenzen gesetzt.

  • Startkapital: 0 bis 5.000.000 Euro
  • Sparrate: 0 bis 100.000 Euro
  • Zinssatz: 0 bis 50 % p.a.
  • Laufzeit in Jahren: 0 bis 80
  • Zusatzmonate: 0 bis 11
  • Sparintervall: nur 1, 3 oder 12 Monate
  • Zinsintervall: nur 1, 3 oder 12 Monate

Ungültige Werte werden also nicht als Fehler angezeigt, sondern intern auf zulässige Werte begrenzt.

3. So wird die Laufzeit bestimmt

Der Rechner arbeitet intern komplett auf Monatsbasis. Deshalb wird die gesamte Laufzeit zuerst in Monate umgerechnet:

Laufzeit in Monaten = Jahre × 12 + Zusatzmonate

Bei 10 Jahren und 0 Monaten ergibt das zum Beispiel:

10 × 12 = 120 Monate

4. So wird der Zins pro Intervall berechnet

Der eingegebene Zinssatz wird als jährliche Rendite verstanden, also als p.a. . Damit der Rechner auch mit monatlicher oder quartalsweiser Verzinsung arbeiten kann, rechnet er den Jahreszins in einen effektiven Intervallzins um.

Verwendet wird diese Formel:

Intervallzins = (1 + Jahreszins)^(Intervallmonate / 12) - 1

Beispiel bei 7 % p.a.:

  • monatlich: effektiver Monatszins aus 7 % Jahreszins
  • quartalsweise: effektiver Quartalszins aus 7 % Jahreszins
  • jährlich: genau 7 % pro Jahr

Dadurch rechnet der Rechner nicht einfach mit einer linearen Aufteilung, sondern mit einer effektiven Umrechnung.

5. So läuft die Simulation Monat für Monat

Die eigentliche Berechnung erfolgt in einer Monatsschleife vom Startmonat bis zum Ende der Laufzeit. Zu Beginn gilt:

  • Depotwert = Startkapital
  • Einzahlungen gesamt = Startkapital

Wichtig: Im Rechner zählt das Startkapital bereits zu den gesamten Einzahlungen . Der Wert „Einzahlungen gesamt“ bedeutet also nicht nur die Sparraten, sondern Startkapital plus alle späteren Einzahlungen .

Für jeden Monat prüft der Rechner dann zwei Dinge:

  • Ist in diesem Monat ein Sparmonat ?
  • Ist in diesem Monat ein Zinsmonat ?

Ein Sparmonat liegt vor, wenn die Monatsnummer durch das Sparintervall teilbar ist. Ein Zinsmonat liegt vor, wenn die Monatsnummer durch das Zinsintervall teilbar ist.

6. Was „am Periodenanfang“ bedeutet

Wird „ am Periodenanfang “ gewählt, läuft die Reihenfolge in Monaten mit Einzahlung und Verzinsung so:

  • Die Sparrate wird dem Depot hinzugefügt.
  • Danach wird der Zins auf den dann aktuellen Depotwert berechnet.

Dadurch wird die Einzahlung in diesem Intervall sofort mitverzinst.

7. Was „am Periodenende“ bedeutet

Wird „ am Periodenende “ gewählt, läuft die Reihenfolge in Monaten mit Einzahlung und Verzinsung so:

  • Zuerst wird der Zins auf den bisherigen Depotwert berechnet.
  • Erst danach wird die Sparrate hinzugefügt.

Dadurch wird die Einzahlung in diesem Intervall noch nicht mitverzinst, sondern erst ab dem nächsten passenden Zinszeitpunkt.

8. Wann der Unterschied zwischen Anfang und Ende relevant ist

Der Unterschied zwischen „am Periodenanfang“ und „am Periodenende“ wirkt sich nur dann direkt aus, wenn in einem Monat sowohl eine Einzahlung als auch eine Verzinsung stattfindet.

  • Monatliche Einzahlung + monatliche Verzinsung: der Unterschied wirkt in jedem Monat
  • Monatliche Einzahlung + jährliche Verzinsung: der Unterschied wirkt nur in den Monaten, in denen beides zusammenfällt

FAQ zum ETF-Sparplan

Häufige Fragen

Mit welcher Rendite sollte ich für einen ETF-Sparplan rechnen?

Historisch sind bei einem breiten MSCI-World-ETF real etwa 5 bis 7 % pro Jahr plausibel. Der Rechner startet mit 6 %, du kannst den Wert aber anpassen.

Wie stark beeinflusst die TER die Endrendite?

Eine TER von 0,5 % statt 0,1 % kann bei 30 Jahren Laufzeit und 300 EUR pro Monat rund 30.000 bis 40.000 EUR Endkapital kosten.

Schlägt die Inflation mein ETF-Portfolio weg?

Nein, solange die Nominalrendite oberhalb der Inflation liegt. Der Rechner zeigt deshalb auch die inflationsbereinigte Kaufkraft.

Wie viel muss ich monatlich sparen, um 500.000 EUR zu erreichen?

Das hängt von Laufzeit und Rendite ab. Bei 6 % pro Jahr und 30 Jahren Laufzeit liegt die Größenordnung bei etwa 500 EUR pro Monat.

ETF-Sparplan oder Altersvorsorgedepot: was ist besser?

Für Familien mit Kindern kann das Altersvorsorgedepot wegen der Kinderzulage oft attraktiver sein. Ohne Kinder und mit langem Horizont ist das ETF-Depot häufig flexibler.

Wie oft sollte ich den Sparplan anpassen?

Einmal jährlich prüfen reicht meist. Bei Gehaltserhöhungen kannst du die Rate erhöhen, häufige Änderungen verbessern das Ergebnis aber selten.

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