TER-Rechner für ETF-Wechsel
Mit diesem TER-Rechner vergleichst du deinen bisherigen ETF mit einem günstigeren Ziel-ETF und siehst, wie sich Kosten, Rendite, Steuern und Einmalkosten langfristig auf dein Endvermögen auswirken.
TER-Ersparnis-Rechner
Vergleiche deinen aktuellen ETF (Altbestand) mit einem Ziel-ETF. Du siehst schnell, wie sich TER-Differenz, Einmalkosten und vereinfachte Steuerannahmen über deinen Zeitraum auf das Endvermögen auswirken.
Eingaben
ISIN/TER für Alt und Neu, Depotwert, Zeitraum, Rendite sowie optional Sparplan- und Steuerparameter.
Ausgabe
Ersparnis, Break-even, Endvermögen beider Szenarien und Vermögensverlauf im Chart.
Modellannahme für Deutschland: vereinfachte Steuerlogik beim Verkauf des Altbestands.
So funktioniert der TER-Ersparnis-Rechner
Dieser Rechner vergleicht zwei ETF-Szenarien miteinander: im alten ETF bleiben oder in einen neuen ETF wechseln . Ziel ist es, abzuschätzen, ob sich ein ETF-Wechsel allein über niedrigere laufende Kosten (TER) langfristig lohnen kann – trotz möglicher Einmalkosten wie Steuern, Gebühren und Spread.
1. Was der Rechner vergleicht
Der Rechner stellt zwei vereinfachte Vermögensverläufe gegenüber:
- Bleiben (Alt): das bestehende ETF-Investment wird unverändert weitergeführt
- Wechseln (Neu): der Altbestand wird verkauft, nach Kosten reinvestiert und dann im neuen ETF fortgeführt
Am Ende vergleicht der Rechner die beiden Endvermögen nach dem gewählten Zeitraum.
2. Welche Eingaben der Rechner nutzt
- ISIN Alt und ISIN Neu: optional, nur zur Kennzeichnung
- TER Alt und TER Neu: laufende Fondskosten in % pro Jahr
- Bestand / Depotwert: aktueller Wert des Altbestands
- Unrealisierter Gewinn: für die Steuerberechnung beim Verkauf
- Zeitraum: 1 bis 50 Jahre
- Erwartete Bruttorendite: jährliche Rendite vor TER
- Berechnungsmodus: monatlich oder jährlich
- Sparplan aktiv: ob zusätzliche Einzahlungen berücksichtigt werden sollen
- Sparplan in Neu-ETF: ob die Sparrate im Wechsel-Szenario in den neuen ETF fließt
- Sparrate und Startdatum: Höhe und optionaler Beginn des Sparplans
- Steuern berücksichtigen: ob Verkaufsteuern einbezogen werden sollen
- Kirchensteuer: optional 8 % oder 9 % auf die Kapitalertragsteuer
- Teilfreistellung: 30 %, 15 % oder 0 %
- Sparer-Pauschbetrag: verfügbarer Freibetrag in Euro
- Ordergebühren: gesamte Wechselkosten in Euro
- Spread / Slippage: prozentualer Zusatzkostenblock beim Wechsel
3. Welche Eingaben Pflicht sind
Zwingend erforderlich sind:
- Depotwert größer 0 Euro
Fehlen diese Angaben, bricht der Rechner mit einer Fehlermeldung ab.
4. Wie ISINs geprüft werden
Die ISIN-Felder sind optional. Wenn aber eine ISIN eingegeben wird, prüft der Rechner das Format.
Zulässig ist nur dieses Muster:
2 Buchstaben + 10 alphanumerische Zeichen
Vor der Prüfung werden Leerzeichen entfernt und Kleinbuchstaben automatisch in Großbuchstaben umgewandelt.
5. Eingaben werden intern bereinigt
Viele Eingaben werden intern normalisiert:
- Kommas werden bei Zahlen in Punkte umgewandelt
- Leere oder ungültige Zahlen werden als 0 behandelt
- negative Beträge werden in vielen Fällen auf 0 gesetzt
- der Zeitraum wird auf 1 bis 50 Jahre begrenzt
Zusätzlich gibt es Plausibilitätsprüfungen:
- TER darf nicht negativ sein
- TER über 5 % wird als unrealistisch zurückgewiesen
6. Was der Rechner unter TER versteht
TER steht hier für die laufenden jährlichen Fondskosten in Prozent. Der Rechner verwendet die TER als vereinfachten Kostenabzug, der in jeder Simulationsperiode auf den Depotwert wirkt.
Wichtig: Die TER wird im Rechner nicht als exakte reale Fondsabrechnung modelliert, sondern als vereinfachter periodischer Kostenabzug.
7. So wird die Steuer beim Verkauf des Altbestands berechnet
Wenn „Steuern berücksichtigen“ aktiviert ist, rechnet der Rechner mit einer vereinfachten Besteuerung auf den unrealisierten Gewinn des Altbestands.
- Nur der positive Gewinn wird berücksichtigt
- Davon wird die Teilfreistellung abgezogen
- Dann wird der verfügbare Sparer-Pauschbetrag abgezogen
- Auf den verbleibenden steuerpflichtigen Gewinn fällt Kapitalertragsteuer an
- Dazu kommt Solidaritätszuschlag
- Optional kommt Kirchensteuer hinzu
Schritt 1: Steuerpflichtiger Gewinn vor Pauschbetrag
Steuerpflichtiger Gewinn vor Pauschbetrag = Gewinn × (1 - Teilfreistellung)
Schritt 2: Steuerpflichtiger Gewinn nach Pauschbetrag
Steuerpflichtiger Gewinn = max(0, Gewinn nach Teilfreistellung - Sparer-Pauschbetrag)
Nächster Schritt
Von Information zu Handlung
Nutze das Ergebnis direkt für den nächsten Schritt in deiner Vorsorgeentscheidung.